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Die Plage von Turem

Jeden Schritt den wir weiter in diesen Wald gingen war es zu fühlen, der Astralraum wurde immer verschmutzter, die Befleckung von Dämonenmagie immer stärker! Ich wollte meine Kameraden nicht in Furcht versetzen und behielt diese Informationen für mich, sie wussten alles was sie wissen mussten.

Als wir dann eine größere Lichtung betraten war uns sofort klar, hier muss der Ort sein an dem die Kreaturen hausen, denn er war übersäht mit den Knochen ihrer Opfer. Alte und noch blute Überreste zeugten von dem Gemetzel das hier in diesem Wald vonstatten ging. Eine kurze Durchmusterung der Lichtung zeigte keine weiteren Spuren dieser Kreaturen, sie waren wohl auf der Jagt... Wie sehr ich recht hatte mussten wir gleich feststellen, denn offenbar hatten uns die Dämonenkonstrukte, auch Jehutras genannt, aus dem Wald beobachtet, und nutzten nun diesen kurzen Moment der Unachtsamkeit um über uns herzufallen!

Ein mörderischer Kampf entbrannte, ich benutzte meine Magie um die Fähigkeiten meiner Kumpanen zu stärken, sodaß sie gegen die mächtigen Kreaturen bestehen konnten. Meine Zauber zeigten ihre Wirkung und wir konnten die Spinnen zurückdrängen. Swisch wurde in ein Netz aus Eis eingesponnen und konnte sich selbst daraus nicht mehr befreien, trotz meiner mehrfachen Rufe kam ihm niemand zu Hilfe! Ich muss hier an einem Zauber arbeiten der meine Kommandos viel verständlicher macht!... Naja wie dem auch sei, kurz bevor die erste Spinne unseren Zaubern und Klingen zum Opfer fiel, richtete sie sich auf und wirkte einen Zauber. Meine Warnung kam leider zu spät, und schon fanden wir uns in einem Gang aus Metall wieder, zweifelsohne beschworenes elementares Metall... Sofort begann ich meine Matritzen zu leeren und einen Gegenzauber hinenzuweben,... ein sehr schwieriges, und anstrengendes Unterfangen, besonders unter diesen Umständen... Noch bevor dieser Vorgang abgeschlossen war verschwand der Gang von alleine, offensichtlich war er doch nicht so hochentwickelt wie gedacht,... dieser Zauber.

Dieses magischen Labyrinths ( denn jeder von uns war in so einem Gang wie ich später erfuhr) beraubt waren die Jehutras dann hilflos unseren Klingen ausgeliefert, mit vernichtenden Wille und scharfem Stahl waren sie schnell besiegt. 

Meinen Kameraden war es nicht allen so gut ergangen wie mir, und sie wiesen einige Bißwunden auf, besonders Xex war schwer getroffen worden, und Swisch wies ein paar Frostbeulen auf. Unsere Stimmung jedoch war sehr gut, denn als wir das Lager der Spinnen weiter durchsuchten fanden wir ein Amulett, welches sich bei näherer Betrachtung sogar als magisch herausstellte. Wahrlich ein guter Kampf! Ich habe das Amulett an mich genommen bis wir die genauen Fähigkeiten erkundet haben.

Zurück im Dorf wurden wir erneut fröhlich begrüßt, und als wir die Köpfe dieser Jehutras präsentierten ging ein Jubelsturm los, es wurde bis spät in den Abend gefeiert! Die bunten Nelken des Schicksals hatten ihren ersten Sieg errungen!

Wir überlegten nun was wir als nächstes machen sollten, einerseits wollten wir mehr über das Amulett herausfinden, und andererseits mehr von der Welt sehen. Da kam es uns gelegen das Turan uns als Helden aus Haven betrachtete. Er hat dort einen Freund namens Hiermon, ein Magier, der uns bei den Informationen über das Amulet helfen könnte.  Schnell war der Entschluss gefasst, mit einem Empfehlungsschreiben Turan's in der Tasche führte uns unser nächster weg nach Haven, dem kleinen Aussenposten am Rande der alten Theranischen Hauptstadt Barsaives, Parlainth!

Haven, und der lange Weg...